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So können Sparer trotz Niedrigzins Renditen erwirtschaften

Deutsche Sparer fürchten das Risiko. Obwohl fast alle der Zinsen für herkömmliche Sparanlagen wie Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld unterhalb der Inflationsrate liegen, wird weiter in solche Anlagen eingezahlt. Fakt aber ist, dass hier nicht nur das Risiko besteht, Geld zu verlieren, sondern die Verluste sogar sicher sind. Das Sparbuch bringt gerade einmal 0,01 % Zinsen, beim Tagesgeldkonto sind die Zinsen mit 0,1 bis 0,5 % auch nicht besser. Die Inflationsrate betrug Anfang 2019 1,6 %. Es liegt auf der Hand, dass hier Spargelder regelrecht verbrannt werden. Auch Festgeldangebote mit 0,55 % bis 0,90 % bleiben unter Inflationsrate. Flexibles Tagesgeld eignet sich höchstens für den Notgroschen. Was also tun, um Ersparnisse zu retten und zu vermehren?

So lässt sich Geld gewinnbringend anlegen

Wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, investiert in die eigene Immobilie. Niedrigzins bei Immobilienkrediten erleichtert es, Ersparnisse in Eigenkapital zu investieren. Hinzu kommen Förderungen wie Baukindergeld, günstiges Bauspar-Darlehen, KfW-Kredite, kommunale Förderungen für energetisches Bauen. Wird ein Teil des Hauses vermietet, kann damit die Darlehnsrategedeckt werden. Wer schon im Eigenheim wohnt oder keines anstrebt, dem bleiben Anlagen, die zwar einige Risiken, jedoch nennenswerte Renditen bieten. Grüne Fonds mit Anlagen in alternative Energien und mehr ermöglichen bis zu 7,5 % Zinsen bei flexibel verfügbarem Kapital. Generell sind Fonds sicherer als Anlagen in Einzelprojekte, da die breite AnlagestreuungVerluste abfedern kann. Um die 5 % Zinsgewinn lassen sich erzielen, wenn private Anleger Ihr Geld als Privatkredite über Kreditmarktplätze wie Auxmoney verleihen.

Kreditnehmer werden vom Marktplatz gründlich geprüft, der Verleiher entscheidet selbst, an wen er verleiht oder sich an einem großen Kredit beteiligt. Damit ist auch hier das Risiko gut gepuffert. Wer länger anlegen und Erspartes mehren möchte, kommt um Aktien und Anleihen nicht herum. Unternehmensanleihen bergen ein geringeres Risiko als Aktien, sind nicht ganz so renditestark wie Aktien, aber sicherer. Langfristig bieten sich Aktienfonds, bei denen ebenfalls die Streuung recht gute Sicherheiten bietet. 7 bis 10 Jahre sollte die Anlage aber gehalten werden, um höhere Gewinne einzustreichen. Wer sich ein wenig mit dem Aktienmarkt beschäftigt, kann sehr hohe Renditen durch den schnellen An- und Verkauf von Aktien erzielen. Hier sind sowohl Risiko wie Rendite recht hoch.

Ohne Risiko keine Rendite

Eines ist klar, die völlig risikofreie Geldanlage von einst bringt nur noch Verluste. Um etwa mehr Risikofreudigkeit kommt kein deutscher Anleger mehr herum. Anlegen und zurücklehnen ist nicht mehr. Sparer sollten gut splitten und Geld in verschiedene Geldanlagen mit kalkulierbarem Risiko stecken.